BLUN Code · Vollständige Referenz

Befehle und Werkzeuge

Slash-Befehle beginnen mit / und werden in das Eingabefeld der laufenden BLUN-Konsole geschrieben. Betriebssystembefehle wie king update, king --version, npm oder node gehören dagegen in PowerShell oder ein anderes Terminal.

Schneller Einstieg

Mit /help siehst du die Befehle deiner installierten Version. Gib deinem Agenten mit /name Ada einen Namen oder starte mit /loop 10m prüfe den Build-Status eine wiederkehrende Aufgabe.

Ideen, Chancen und selbstständige Umsetzung

Diese Befehle unterscheiden sich im Auftrag: /idea und /chancenradar arbeiten im ausdrücklich vorgegebenen Umfang. /curiosity recherchiert ausschließlich und setzt nichts um.

/idea <Ziel>

Was der Befehl macht: BLUN erstellt zuerst eine konkrete Aufgabenliste und bearbeitet das vorgegebene Ziel bis zum überprüften Ergebnis. Ein Recherchebericht, Konzept oder Entwurf kann bereits das vollständige Ergebnis sein. Eine Umsetzung wird nur begonnen, wenn sie zum Auftrag gehört. Während der Arbeit bleibt genau ein Planschritt aktiv.

Wann er sinnvoll ist: Verwende /idea, wenn aus einer groben Idee ein konkretes Ergebnis werden soll und du nicht jeden Zwischenschritt einzeln vorgeben möchtest.

/idea entwickle einen besseren Onboarding-Ablauf für neue Kunden

Was danach passiert: BLUN arbeitet weiter, bis jeder Punkt erledigt, nachvollziehbar blockiert, abgebrochen oder zur Freigabe vorbereitet ist. Es gelten derselbe Berechtigungsmodus und dieselben ausdrücklichen Vorgaben wie außerhalb von /idea. Der Modus erteilt keine zusätzlichen Berechtigungen und hebt ein Änderungs- oder Veröffentlichungsverbot nicht auf.

Steuerung: /idea status, /idea pause, /idea resume, /idea stop und /idea clear verwalten den laufenden Modus.

/chancenradar <Ziel>

Was der Befehl macht: Der Chancenradar sucht in aktuellen öffentlichen Quellen nach konkreten, noch nicht gut gelösten Problemen. Er hält Quellen und Abrufdatum fest, trennt Beobachtungen von Schlussfolgerungen und Unbekanntem und bewertet jede ernsthafte Chance anhand des Problems, der betroffenen Menschen, der Belege, der vorhandenen Alternativen, der Wirkung, des Aufwands und der Sicherheit.

Wann er sinnvoll ist: Nutze den Befehl, wenn du nicht irgendeine Idee, sondern die am besten belegte Produkt-, Markt- oder Verbesserungschance finden möchtest.

/chancenradar finde die beste neue Funktion für unsere Buchhaltungssoftware

Was danach passiert: Schwache oder doppelte Funde werden verworfen. BLUN begründet die Rangfolge, wählt die stärkste Chance und führt den besten sicheren lokalen Folgeschritt aus. Marktgröße, Nachfrage, Nutzerstimmen oder Reichweite werden nicht erfunden.

/curiosity [Branche oder Problem]

Was der Befehl macht: /curiosity startet eine offene, aber strukturierte Entdeckungsreise. Mit einem Thema sucht BLUN nach überraschenden Zusammenhängen und ungenutzten Möglichkeiten. Ohne Thema hilft BLUN zuerst dabei, eine geeignete Nische auszuwählen. Der Alias lautet /scout.

Wann er sinnvoll ist: Verwende den Modus, wenn die Richtung noch nicht feststeht, du Neues entdecken möchtest und aus der Recherche trotzdem eine begründete Entscheidung und ein nächster Schritt entstehen sollen.

/curiosity digitale Werkzeuge für kleine Handwerksbetriebe

Was danach passiert: BLUN untersucht höchstens zwölf Quellenseiten bei insgesamt höchstens 24 Abrufversuchen. Der Bericht nennt bis zu drei belegte Möglichkeiten oder hält ausdrücklich fest, dass kein tragfähiges Ergebnis gefunden wurde. Dateien werden nicht geändert, Unteragenten und Hintergrundschleifen nicht gestartet. Zu jeder begründeten Möglichkeit kann ein vorbereiteter /idea-Auftrag gehören; erst deine Auswahl eröffnet einen getrennten Umsetzungsauftrag.

Start, Verlauf und Export

BefehlWas passiertAliase oder Beispiel
/helpZeigt die aktuell verfügbaren Befehle und Tastenkürzel./h, /?
/newStartet im aktuellen Arbeitsbereich eine neue Sitzung. Frühere gespeicherte Sitzungen werden dadurch nicht gelöscht./clear
/sessions [ID|Titel]Öffnet die Sitzungsauswahl oder wählt eine Sitzung anhand ihrer exakten Kennung, ihres exakten Titels oder eines eindeutigen Kennungspräfixes. Bei mehreren Treffern öffnet sich die Auswahl./resume, /session
/profileÖffnet die Profilauswahl. King wechselt nur, wenn deine Sitzung bereit ist; laufende Arbeit und wartende Nachrichten verhindern einen voreiligen Wechsel, dein bisheriges Profil bleibt dann aktiv./profiles
/questionÖffnet ausstehende Rückfragen erneut. Das Einklappen beantwortet oder verwirft eine Rückfrage nicht./question
/queueZeigt oder ändert, wie diese Sitzung eingehende Nachrichten verarbeitet. Die Modi heißen steer, followup, collect und interrupt; reset oder default entfernt die sitzungsspezifische Einstellung./queue collect debounce:500ms batch:10
/forkZweigt die aktuelle Sitzung ab. Die neue Sitzung beginnt mit dem bisherigen Verlauf; ein Git-Branch wird dabei nicht erzeugt./fork
/title [Titel]Zeigt den Sitzungstitel oder speichert einen neuen Titel mit bis zu 200 Zeichen./rename API-Umbau
/compact [Anweisung]Verdichtet ältere Gesprächsteile mithilfe einer Modellzusammenfassung. Eine optionale Anweisung legt fest, was erhalten bleiben muss. Anweisungsdateien wie AGENTS.md werden dadurch nicht bearbeitet; die Zusammenfassung kann Token verbrauchen./offload; Beispiel: /compact behalte offene Tests
/undo [Anzahl]Nimmt den letzten Prompt oder mehrere eigene Eingaben aus dem Verlauf zurück. Bereits ausgeführte Dateiänderungen oder externe Aktionen werden dadurch nicht automatisch rückgängig gemacht./undo 2
/export-md [Pfad]Exportiert die aktuelle Sitzung als Markdown-Datei. Prüfe private Gesprächsinhalte vor der Weitergabe./export
/copyKopiert die letzte verfügbare Assistentenantwort in die Zwischenablage./copy
/export-debug-zipErstellt ein Debug-ZIP der aktuellen Sitzung für eine gezielte Fehleranalyse. Prüfe enthaltene Diagnose- und Gesprächsdaten vor der Weitergabe./export-debug-zip
/webÖffnet die aktuelle Sitzung in der Weboberfläche und beendet anschließend die Terminalansicht./web
/exitBeendet BLUN Code./quit, /q
/versionZeigt die installierte Version und zugehörige Versionsinformationen./version

Arbeit und Automatisierung

BefehlWas passiertBeispiel
/abortBricht den laufenden Vorgang ab, ohne wartende Eingaben zu verwerfen./abort
/stopBricht den laufenden Vorgang ab und verwirft wartende Eingaben. Die Konsole wird dadurch nicht beendet./stop
/godAktiviert den weitreichendsten Berechtigungsmodus. Schutzregeln und ausdrücklich gesperrte externe oder gefährliche Aktionen bleiben weiterhin wirksam./yolo, /yes
/goal [Aktion oder Ziel]Startet oder verwaltet ein Ziel. Ohne Argument zeigt der Befehl den Status. pause hält das Ziel an, resume setzt es fort und cancel entfernt es; clear und stop sind dafür gleichwertig. edit <Ziel> ändert den Auftrag, replace <Ziel> ersetzt ihn. next <Ziel> merkt einen Folgeauftrag vor und next manage öffnet dessen Verwaltung./goal repariere alle roten Tests
/loop [Intervall] [Prompt]Startet oder verwaltet einen wiederkehrenden Prompt. Vor dem Intervall sind start und Füllwörter wie mit, alle oder jede erlaubt. Ohne Argument zeigt der Befehl den Status; pause, resume und stop steuern den Lauf. Fehlt ein gültiges Intervall, zeigt BLUN die richtige Befehlsform statt einer technischen Intervallmeldung./loop mit 5m prüfe den Dienst
/premortem [Plan oder Entscheidung]Prüft einen Plan vor der Umsetzung auf Schwachstellen. BLUN nimmt an, dass der Plan gescheitert ist, ordnet plausible Fehlerursachen nach Auswirkung und Wahrscheinlichkeit, nennt frühe Warnzeichen, Gegenmaßnahmen sowie Abbruch- und Entscheidungspunkte und schließt mit den drei wirksamsten Schritten zur Risikosenkung. Der Plan bleibt im Chat sichtbar; der Analyseauftrag wird intern ergänzt./premortem veröffentliche die neue API heute
/swarm [on|off|Aufgabe]Schaltet den Swarm-Modus um oder führt genau eine Aufgabe im Swarm aus. Weitere Agenten können zusätzlichen Tokenverbrauch verursachen; die Laufzeit muss Swarm unterstützen./swarm prüfe Frontend und API
/btw [Frage]Stellt einem abgezweigten Nebenagenten eine Frage, ohne den Hauptauftrag zu ersetzen. Die zusätzliche Modellarbeit kann Token verbrauchen./aside, /side; /btw welche Tests sind noch rot?
/tasksÖffnet die Übersicht der laufenden und abgeschlossenen Hintergrundaufgaben./task
/improveZeigt gespeicherte Lernkandidaten und deren Zustand. Der Befehl ist eine Übersicht, keine pauschale Freigabe für Änderungen./learning
/initAnalysiert die geöffnete Codebasis und erstellt eine passende AGENTS.md./init

Einstellungen und Anzeige

BefehlWas passiertAliase oder Beispiel
/auto [on|off]Schaltet den automatischen Berechtigungsmodus ein oder aus. Ohne Argument wird der aktuelle Modus umgeschaltet./auto on
/permissionÖffnet die Auswahl des Berechtigungsmodus./permission
/settingsÖffnet die Einstellungen einschließlich der lokalen Anzeigeoptionen./config
/output-styleÖffnet die Auswahl des bevorzugten Ausgabestils. Verfügbar sind Standard, Knapp, Proaktiv, Erklärend und Lernend. Die Auswahl gilt sofort und wird als Standard gespeichert./style
/plan [on|off|clear]Schaltet den Planmodus ein oder aus. clear entfernt einen vorhandenen Plan und ist nur im Leerlauf möglich./plan on
/effort [Stufe]Öffnet die Effort-Auswahl oder ändert den Denkaufwand des Modells. Die Übernahme benötigt eine freie Anfragegrenze; angeboten werden nur vom Modell unterstützte Stufen./thinking high
/name [Name]Zeigt den Agentennamen oder speichert einen persönlichen Namen mit bis zu 40 Zeichen. King versucht anschließend, den Sitzungskontext neu zu laden./name Ada
/persona [name …|note …]Zeigt die Persona. name ändert den Namen, note, remember oder merke ergänzt eine Notiz mit bis zu 200 Zeichen. reset leert die Persona; export zeigt ihre Daten. Persona-Notizen sind vom persönlichen Kontogedächtnis getrennt./persona note Antworte knapp
/language [Sprache]Zeigt oder ändert die Sprache der Oberfläche und der Antworten./languages Deutsch
/theme [Theme]Öffnet die Theme-Auswahl oder setzt ein Theme direkt./theme
/editor [Befehl]Zeigt oder setzt den externen Editor, der mit Ctrl-G geöffnet wird./editor code --wait
/reloadLädt die Sitzung neu und übernimmt Runtime- sowie Oberflächeneinstellungen./reload
/reload-tuiLädt nur die Einstellungen der Terminaloberfläche neu; die Sitzung bleibt bestehen./reload-tui
/statusZeigt den aktuellen Sitzungs- und Runtime-Status./status
/usageZeigt den Verbrauch und verfügbare Kontingente. off, tokens und full speichern den Anzeigemodus für diese Sitzung. reset entfernt diese Einstellung; inherit, clear und default sind gleichwertig./usage full
/contextZeigt den geschätzten Anfragekontext, die wirksame Kontextgrenze und den rechnerisch verbleibenden Platz. map zeigt die verfügbare Byte-Aufteilung; list, detail und doctor öffnen den ausführlichen Bericht./context
/context-doctorUnterscheidet gespeicherten Verlauf, geschätzte Tokenzahlen und die Bytezahl der serialisierten Anfrage. Zeigt erfasste Beiträge von AGENTS-Regeln, Mistake-Dateien, Memory, Skills und Werkzeugdefinitionen. Fehlende Herkunftsdaten bedeuten nicht null Byte./tokens, /context doctor
/summarization-model [Modell|inherit]Öffnet die Auswahl des Verdichtungsmodells oder setzt ein konfiguriertes Modell. inherit übernimmt das Sitzungsmodell. Änderungen sind nur im Leerlauf möglich. Die Auswahl wird gespeichert und dieselbe Sitzung neu geladen./summary-model, /compaction-model

Dienste, Zugänge und Arbeitsbereiche

BefehlWas passiertAliase oder Beispiel
/mcpZeigt den Status der MCP-Server und öffnet deren Verwaltung./mcp
/pluginsÖffnet die Plugin-Verwaltung. Dort können Plugins gesucht, installiert, aktiviert, deaktiviert, neu geladen oder entfernt werden./plugins
/agent-spineInstalliert ein fehlendes AgentSpine-Plugin, aktiviert ein deaktiviertes Plugin oder öffnet dessen Verwaltung, wenn es bereits aktiv ist. Der normale Plugin- und Freigabeweg bleibt wirksam./agent-spine
/telegram-accessVerwaltet den Telegram-Bot-Token und die Chats, die Nachrichten senden dürfen./telegram-acces
/add-dir [list|Pfad]Listet zusätzliche Arbeitsbereichsordner oder fügt einen weiteren Ordner hinzu./add-dir ../api
/experimentsÖffnet die Verwaltung experimenteller Funktionen./experimental
/memory status|on|offZeigt den Zustand des persönlichen Gedächtnisses oder schaltet es nach deiner Entscheidung ein beziehungsweise aus. /memory tools status|on|off steuert getrennt die lokalen Werkzeugmetadaten./memory status
/loginWählt eine Plattform und startet die Anmeldung./login
/logoutMeldet dich bei einem konfigurierten Anbieter ab. Gespeicherte Sitzungen werden dadurch nicht gelöscht./disconnect
/feedbackÖffnet den Dialog, um Feedback an BLUN zu senden./feedback

Skills und Plugin-Befehle

Die CLI-Anleitung erklärt eigene Skill-Dateien, die Plugin-Installation und MCP-Verbindungen Schritt für Schritt. Ziele und wiederkehrende Aufträge stehen unter Ziele und Automatik.

Zusätzlich zu den 58 eingebauten Konsolenbefehlen kann deine Installation dynamische Befehle bereitstellen. Deshalb ist /help für den konkreten Rechner die maßgebliche Liste.

FormBedeutungBeispiel
/<skill-name> [Auftrag]Startet eine Anleitung, die unter diesem Namen in der Slash-Auswahl angeboten wird, etwa einen eingebauten Skill. Eigene Skills erscheinen normalerweise mit dem Namensraum skill:./screenshot-lesen prüfe dieses Bild
/skill:<name> [Auftrag]Startet einen benutzerdefinierten Skill über seinen vollständigen Namensraum./skill:mein-tester src
/<plugin>:<befehl> [Argumente]Führt einen Slash-Befehl aus, den ein aktives Plugin registriert hat./mein-plugin:status
Unbekannte Namen

Ein unbekannter Slash-Name wird wie eine normale Nachricht an den Agenten behandelt. Prüfe deshalb die Schreibweise mit /help, wenn du einen eingebauten Befehl erwartet hast.

Befehle im Betriebssystem-Terminal

Diese Befehle gehören in PowerShell, die Eingabeaufforderung oder dein anderes Terminal. Verwende für Unterbefehle blun: Ein einzelner Name hinter king kann als Profilname interpretiert werden. <…> bezeichnet einen erforderlichen Wert, […] eine optionale Angabe. Werte mit Leerzeichen setzt du in Anführungszeichen; die Klammern werden nicht mitgetippt.

Der Stand 9.1.620 registriert 36 öffentliche CLI-Befehlspfade einschließlich ihrer Befehlsgruppen. Die Gruppen öffnen eine Hilfe oder bieten Unterbefehle; sie sind nicht 36 voneinander unabhängige Aktionen. Alle zusätzlichen Optionen zeigt blun <befehl> --help.

Start, Anmeldung und Diagnose

SyntaxWirkung und Voraussetzungen
blun upgradeInstalliert die aktuelle stabile Fassung. Auch blun update ist ein Alias.
Beachten: Ein Update verändert die Installation; bereits geladene Sitzungen verwenden ihren bisherigen Code bis zum Neustart.
blun login [--api-key-stdin]Startet die Anmeldung. Mit --api-key-stdin wird ein API-Schlüssel über die Standardeingabe übernommen.
Beachten: Ohne diese Option verwendet King den normalen Browser- beziehungsweise Gerätecodeweg.
blun doctorPrüft die Konfigurationsdateien auf ungültige Einstellungen.
Beachten: Ist zugleich die Gruppe für die beiden gezielten Prüfungen darunter. Ein fehlerhafter Befund liefert einen Fehlerstatus.
blun doctor config [<pfad>] [--schema]Prüft config.toml; ein Pfad wählt eine andere Datei.
Beachten: --schema gibt die Feldreferenz als JSON Schema aus, ohne eine Konfigurationsdatei zu lesen.
blun doctor tui [<pfad>] [--schema]Prüft die Einstellungen in tui.toml.
Beachten: --schema gibt stattdessen die Feldreferenz aus. Der Befehl lädt die Oberfläche nicht neu.
blun acp [--login]Stellt die ACP-Anbindung für einen kompatiblen Client über Standardein- und -ausgabe bereit.
Beachten: --login führt nur die Gerätecode-Anmeldung durch und beendet den Aufruf danach.
blun export [<sitzungs-id>] [-o <pfad>] [--no-include-global-log]Exportiert eine Sitzung als ZIP. Ohne Kennung wird die jüngste Sitzung gewählt; -y überspringt die Bestätigung für eine frühere Sitzung.
Beachten: Standardmäßig ist auch das aktive globale Diagnoseprotokoll enthalten, keine rotierten .1-Dateien. Prüfe das ZIP vor der Weitergabe. --no-include-global-log lässt dieses Protokoll weg.
blun vis [<sitzungs-id>] [--no-open] [--host <host>] [--port <nummer>]Öffnet die lokale Diagnoseansicht einer Sitzung.
Beachten: Standardmäßig nutzt sie eine lokale Adresse und einen freien Port. --no-open unterdrückt das Öffnen des Browsers.

Persönliches Gedächtnis und Mistakes

SyntaxWirkung und Voraussetzungen
blun memory --helpZeigt die Unterbefehle für das persönliche Kontogedächtnis.
Beachten: Diese Gruppe ist vom lokalen Werkzeuggedächtnis und von MCP-Werkzeugen getrennt.
blun memory remember <text...>Speichert eine ausdrücklich gewünschte persönliche Erinnerung.
Beachten: Benötigt die gespeicherte Zustimmung des angemeldeten Kontos und einen erreichbaren persönlichen Memory-Dienst.
blun mistakes --helpZeigt die Befehle zum Übertragen und Verwalten von Fehlerdaten.
Beachten: Für die Übertragung müssen Zieladresse und Authentifizierung eingerichtet sein. Diese Befehle ersetzen keine Einwilligung.
blun mistakes upload <pfad> --source <kennung>Nimmt Fehlerdaten mit einer Herkunftskennung in den lokalen Ausgang auf und versucht die Übertragung.
Beachten: --source ist Pflicht. Nicht erfolgreich übertragene Daten können im Ausgang verbleiben.
blun mistakes retryVersucht die noch ausstehenden Übertragungen aus dem lokalen Ausgang erneut.
Beachten: Benötigt denselben eingerichteten Dienst wie der Upload. Der Aufruf ist kein Beleg für eine erfolgreiche Zustellung.
blun mistakes sync --config <pfad>Synchronisiert die in einer JSON-Konfiguration eingetragenen Quellen.
Beachten: --config ist Pflicht; die Datei legt die Quellen fest. Zieladresse und Ausgang können passend konfiguriert werden.
blun mistakes watch --config <pfad> [--interval <sekunden>]Wiederholt die Synchronisierung im Vordergrund; das Standardintervall beträgt 300 Sekunden.
Beachten: Läuft bis zum Abbruch, beispielsweise mit Strg+C. Es wird kein Betriebssystemdienst installiert.
blun mistakes status [--no-fail-on-red]Fragt Bestand, Aktualität und Überwachungszustand beim eingerichteten Dienst ab.
Beachten: Ein roter Befund liefert standardmäßig Exit-Code 2. --no-fail-on-red unterdrückt diesen Fehlerstatus.
blun mistakes remove <ereignis-id> --reason <text>Markiert ein Fehlerereignis mit einer Begründung als entfernt.
Beachten: Die Begründung ist Pflicht. Die Rohdaten werden nicht gelöscht; die Änderung wird als zusätzlicher Marker gespeichert.
blun mistakes restore <ereignis-id> --reason <text>Markiert ein zuvor entferntes Ereignis mit einer Begründung als wiederhergestellt.
Beachten: Benötigt den eingerichteten Dienst. Auch die Wiederherstellung ergänzt einen Marker statt die ursprünglichen Daten umzuschreiben.

Lokaler Server und Weboberfläche

SyntaxWirkung und Voraussetzungen
blun server --helpZeigt die registrierten Befehle des lokalen King-Servers.
Beachten: Die Gruppe allein startet keinen Server.
blun server run [--foreground] [--open]Startet den lokalen Server im Hintergrund. --foreground bindet ihn an das Terminal; --open öffnet die Weboberfläche.
Beachten: Die Standardadresse ist nur lokal erreichbar. Eine andere Bindung wird ausdrücklich mit den Serveroptionen gewählt.
blun server killBeendet den lokalen Server zunächst über dessen API; falls nötig folgt der Prozess-Abbruch anhand seiner PID.
Beachten: Verbundene Clients verlieren dabei ihre Verbindung.
blun server ps [--json]Listet die Verbindungen zum lokalen Server; auf Wunsch als JSON.
Beachten: Zeigt Serververbindungen und ist keine allgemeine Betriebssystem-Prozessliste.
blun server rotate-tokenErzeugt und speichert einen neuen Zugriffstoken für den lokalen Server.
Beachten: Der bisherige Token wird sofort ungültig. Clients müssen gegebenenfalls mit dem neuen Token verbunden werden.
blun webStellt die lokale Weboberfläche bereit und öffnet sie im Browser.
Beachten: Der Terminal-Aufruf ist vom Slash-Befehl /web getrennt: Dieser übergibt die aktuelle Sitzung an die Webansicht und beendet die Terminalansicht.

Briefing, Belege und Übergabe

SyntaxWirkung und Voraussetzungen
blun brief --objective <text> --outcome <text> --rollback <text>Erstellt ein versioniertes Projektbriefing mit Ziel, Ergebnis und Rückweg. Optional ergänzen --step, --accept, --constraint und --decision den Auftrag; sie sind wiederholbar.
Beachten: Alle drei gezeigten Optionen sind Pflicht. --workflow setzt die gemeinsame Kennung; ohne Angabe wird sie erzeugt. Die JSON-Datei liegt unter BLUN_HOME/workflow und überschreibt keine vorhandene Ausgabe.
blun proof [--check <befehl>] [--artifact <pfad>] [--screenshot <pfad>]Führt ausdrücklich übergebene Prüfkommandos aus und erfasst Prüfsummen der angegebenen Belegdateien. Alle drei Optionen sind wiederholbar; Dateipfade beziehen sich auf den Arbeitsbereich.
Beachten: Ein Prüfkommando kann selbst Änderungen ausführen. Die JSON-Ausgabe liegt im privaten Proof-Verzeichnis; eine vorhandene Ausgabedatei wird nicht überschrieben. Die Prüfsumme belegt die Inhaltsintegrität, nicht die Urheberschaft oder eine pauschale Freigabe.
blun handoff <sitzungs-id> --workflow <kennung>Erstellt eine portable Übergabe zum Fortsetzen derselben Sitzung in CLI, Desktop oder Web.
Beachten: Optional binden --brief, --brief-hash, --proof und --proof-attestation Referenzen und Prüfsummen ein. Eine Übergabedatei erzeugt keine neue Sitzung und beweist keine erfolgreich verbundene Zieloberfläche.
blun replay <dokumente...>Rekonstruiert eine lesbare Chronologie aus bereinigten Workflow-Dokumenten.
Beachten: Verwendet die übergebenen Briefing-, Übergabe- und Guard-Dateien. Es werden keine ursprünglichen Werkzeugaktionen erneut ausgeführt.
blun guard <proof-datei> --workflow <kennung>Prüft die Integrität des Belegs und die Aktualität zugeordneter Dateien. --workspace setzt den Arbeitsbereich; --artifact kennung=pfad ordnet Belege zu und ist wiederholbar.
Beachten: Fehlende oder ungültige Nachweise führen zu einem Fehler. Dieser Workflow-Check ist von der konfigurierten Sprachprüfung für Antworten getrennt.
blun demo --brief <pfad> --guard <pfad> --replay <pfad>Erstellt eine bereinigte, eigenständige HTML-Darstellung des dokumentierten Workflows. Optional sind --handoff und --title.
Beachten: Die drei gezeigten Dateien sind Pflicht. Das Ergebnis ist eine statische Workflow-Demo; die animierte CLI-Vorschau im Docs-Einstieg ist eine gesonderte Darstellung.

Isolierte Git-Arbeitsbereiche

SyntaxWirkung und Voraussetzungen
blun workspace --helpZeigt die Verwaltung isolierter Git-Arbeitsbereiche.
Beachten: Benötigt einen passenden Git-Arbeitsbereich; die Isolation betrifft Dateien und Branches, nicht Konten oder Sitzungen.
blun workspace create <name>Erstellt einen isolierten Git-Worktree vom aktuellen Commit.
Beachten: Uncommittete Änderungen werden nicht automatisch kopiert. Der ursprüngliche Checkout wird dabei nicht zurückgesetzt.
blun workspace listListet die von King verwalteten isolierten Arbeitsbereiche.
Beachten: Verwaltet keine beliebigen, fremden Verzeichnisse.
blun workspace preview <name>Zeigt den bereinigten Status des isolierten Arbeitsbereichs.
Beachten: Die Vorschau enthält keine vollständigen Diff-Inhalte.
blun workspace reset <name> --yesSetzt den isolierten Arbeitsbereich auf seinen Ausgangscommit zurück.
Beachten: --yes ist für die Ausführung erforderlich. Änderungen in diesem Arbeitsbereich werden verworfen.
blun workspace remove <name> --yesEntfernt den isolierten Worktree und seinen verwalteten Branch.
Beachten: --yes ist für die Ausführung erforderlich. Sichere benötigte Arbeit vorher.

Für proof und die Workflow-Befehle wählt -o beziehungsweise --output die Ausgabedatei. Die Workflow-Dateien teilen eine Kennung; Briefing, Nachweis, Integritätsprüfung und Übergabe bleiben getrennte Schritte.

Zusätzliche Helfer im Launcher

blun tools list zeigt die vom Launcher angebotenen Werkzeuge. Mit blun tools enable <name...> richtest du ausdrücklich ausgewählte Einträge ein. Verwende die Namen aus der Liste; eine benötigte Anmeldung oder Konfiguration bleibt erforderlich. Diese zwei Launcher-Helfer zählen nicht zu den 36 registrierten CLI-Pfaden.

Optionen für den Konsolenstart

Diese Optionen stehen hinter blun oder king, wenn du die Konsole startest. Die CLI-Anleitung enthält Beispiele für einen einzelnen Auftrag ohne interaktive Oberfläche.

OptionVerwendung
--help, -h --version, -VZeigt die Hilfe beziehungsweise die installierte Version.
--session [<id>], -S --continue, -cÖffnet die Sitzungsauswahl oder setzt eine bestimmte Sitzung fort; --continue setzt die vorherige Sitzung dieses Arbeitsordners fort.
--message <text>Übergibt nach dem interaktiven Start eine erste Nachricht. Nicht mit --prompt kombinieren; der Text wird nicht als Slash- oder Shell-Befehl ausgeführt.
--history-limit <zahl>Lädt zunächst 1 bis 2000 Verlaufseinträge, standardmäßig 200. Das begrenzt die Anzeige beim interaktiven Start und löscht keine älteren Nachrichten; nicht mit --prompt kombinieren.
--prompt <text>, -p --output-format <format>Führt einen einzelnen Auftrag ohne interaktive Oberfläche aus. Formate: text, json, stream-json; ohne Angabe text.
--fork-session <id>Verzweigt eine vorhandene Sitzung für den einzelnen Prompt-Auftrag.
--planStartet im Planmodus.
--permission-mode <modus> --auto --yolo, -yWählt manual, auto oder yolo. --auto setzt den automatischen Berechtigungsmodus; --yolo bestätigt gewöhnliche Aktionen automatisch. Diese Optionen ersetzen keine ausdrücklichen Nutzergrenzen.
--effort <stufe>Wählt low, medium, high, xhigh oder max, soweit vom aktiven Modell unterstützt. Swarm wird gesondert gesteuert.
--settings <pfad>Verwendet eine andere config.toml für diese Sitzung.
--allowed-tools <namen>Begrenzt die Werkzeugauswahl auf die mit Komma getrennten Namen, etwa Read,Grep,Glob. Macht fehlende Werkzeuge nicht verfügbar und hebt Berechtigungsprüfungen nicht auf.
--add-dir <ordner>Ergänzt einen Arbeitsbereichsordner; mehrfach möglich.
--skills-dir <ordner>Lädt Skills aus ausdrücklich angegebenen Ordnern statt aus den automatisch gefundenen Nutzer- und Projektordnern; mehrfach möglich.
king --profile <name>Launcher-Option ausschließlich für king: wählt ein getrenntes King-Profil. blun --profile ist keine entsprechende Option.

Werkzeuge, die der Agent verwendet

Beschreibe, was erledigt werden soll; King wählt dafür die verfügbaren Werkzeuge. Die folgenden Namen sind Werkzeugkennungen für den Agenten, keine zusätzlichen Terminal- oder Slash-Befehle.

Der Quellstand enthält 44 mögliche eingebaute Werkzeugregistrierungen. Welche davon deine Sitzung tatsächlich anbietet, hängt von Modell, Diensten, Laufzeit, Skills und Berechtigungen ab. Plugins und MCP können weitere Werkzeuge ergänzen. Die Werkzeugsuche kann Beschreibungen nach Bedarf laden; sie ist kein zusätzlicher Eintrag in dieser 44er-Liste.

Dateien, Suche und Shell

WerkzeugAufgabeVerfügbarkeit und Grenzen
ReadLiest eine Textdatei oder einen Zeilenbereich. Große Dateien werden seitenweise gelesen.Arbeitsbereich, Zugriffsregeln und Leselimits gelten.
ReadBatchLiest zwei bis zwölf unabhängige, bereits bekannte UTF-8-Dateien oder Bereiche gemeinsam. Ergebnisse bleiben geordnet; einzelne Fehler werden getrennt gemeldet.Dieselben Regeln und Grenzen wie bei Read; kein Ersatz für eine Suche nach unbekannten Pfaden.
WriteSchreibt eine Datei nach dem vorgesehenen Schreibprotokoll.Schreibrechte und Bestätigungen gelten; große Inhalte können mehrere Fortsetzungen benötigen.
EditÄndert gezielte Stellen einer bestehenden Datei.Benötigt eindeutige Fundstellen und Schreibberechtigung.
GrepSucht Textmuster im Arbeitsbereich.Ergebnisse können begrenzt oder seitenweise geliefert werden.
GlobFindet Dateipfade anhand eines Musters.Sucht Namen und Pfade; liest nicht automatisch den Dateiinhalt.
BashFührt Shell-Befehle aus und liefert Ausgabe sowie Exit-Code.Berechtigungsmodus und Zeitgrenzen gelten. Hintergrundausführung muss in der Laufzeit erlaubt sein.
CodebaseSearchSucht nach passenden Stellen in der Codebasis.Benötigt einen geeigneten Projektordner und den zugehörigen Suchindex.
LSPFragt den konfigurierten Sprachserver zu Code und Diagnosen ab.Nur bei vorhandenem LSP-Dienst und passendem Sprachserver.
ReadMediaFileLiest eine lokale Bild- oder Videodatei für ein geeignetes Modell.Nur bei Bild- oder Videoeingabe-Unterstützung; Dateizugriff und gegebenenfalls Upload müssen verfügbar sein.

Planung, Kontext und Zusammenarbeit

WerkzeugAufgabeVerfügbarkeit und Grenzen
EnterPlanModeWechselt in den Planmodus.Die Regeln dieses Modus und vorhandene Freigaben gelten weiterhin.
ExitPlanModeBeendet den Planmodus über den vorgesehenen Übergang zur Ausführung.Ein Plan ersetzt keine erforderliche Zustimmung zu seinen Aktionen.
TodoListErstellt oder aktualisiert die Aufgabenliste.Dokumentiert Fortschritt; führt die Aufgaben nicht allein durch das Auflisten aus.
CreateGoalLegt ein ausdrücklich beauftragtes Ziel an.Zielwerkzeuge müssen aktiviert sein; kein Ersatz für einen Nutzerauftrag.
GetGoalLiest den aktuellen Zielzustand und seine Grenzen.Zielwerkzeuge müssen aktiviert sein.
SetGoalBudgetSetzt ein ausdrücklich genanntes Limit für Token, Züge oder Laufzeit.Zielwerkzeuge müssen aktiviert sein. Ein Limit ist keine Kostenprognose.
UpdateGoalAktualisiert den Zustand des laufenden Ziels.Zielwerkzeuge und ein vorhandenes Ziel sind nötig; der gemeldete Zustand muss zum tatsächlichen Ergebnis passen.
AskUserQuestionStellt eine strukturierte Rückfrage mit verfügbaren Antwortmöglichkeiten.Nur wenn die Oberfläche die Rückfragefunktion bereitstellt.
CompactConversationVerdichtet ältere Gesprächsteile nach dem aktuellen Werkzeugschritt in eine Fortsetzungszusammenfassung.Nur am sicheren Kontext-Schwellenwert. Umgeht keine pausierte Verdichtung und entfernt keine unzusammengefasste Historie.
ProgrammaticToolKoordiniert mehrere ausdrücklich benannte BLUN-Werkzeugaufrufe mit begrenztem JavaScript.Der Interpreter hat keinen eigenen Datei-, Netzwerk- oder Prozesszugriff. Jeder Werkzeugaufruf durchläuft weiterhin die normalen Berechtigungsprüfungen.
SkillLädt eine verfügbare Arbeitsanleitung für einen passenden Auftrag.Nur wenn aufrufbare Skills vorhanden sind. Die Anleitung gibt keine zusätzlichen Rechte.
AgentDelegiert eine konkrete Teilaufgabe an einen Unteragenten.Benötigt die Unteragenten-Laufzeit; Hintergrundbetrieb hängt von der Konfiguration ab. Zusätzliche Modellaufrufe können Token verbrauchen.
AgentSwarmKoordiniert mehrere Agenten für einen gemeinsamen Auftrag.Benötigt die Unteragenten-Laufzeit und passende Konfiguration. Swarm ist eine eigene Arbeitsweise, keine Effort-Stufe.
MistakeRecordHält einen Lernkandidaten aus einem Fehler und seiner Korrektur fest.Ein Kandidat ist noch kein allgemein übernommenes Wissen und kein Nachweis einer erfolgreichen privaten Übertragung.

Hintergrundaufgaben und wiederkehrende Aufträge

WerkzeugAufgabeVerfügbarkeit und Grenzen
TaskListListet bekannte Hintergrundaufgaben mit ihrem Zustand.Benötigt die Aufgabenverwaltung der Laufzeit.
TaskOutputLiest die Ausgabe einer bestimmten Hintergrundaufgabe.Benötigt eine bekannte Aufgabenkennung; lange Ausgaben können begrenzt werden.
TaskStopStoppt eine bestimmte Hintergrundaufgabe.Benötigt die Aufgabenverwaltung; der Abbruch kann noch Aufräumschritte auslösen.
TaskUpdateGibt demselben laufenden Hintergrundagenten zusätzliche Anweisungen am nächsten sicheren Modellschritt.Erfordert die exakte Kennung. Shell-Aufgaben und beendete, unbekannte oder nicht mehr annehmende Aufgaben werden abgewiesen.
TaskResumeSetzt einen nachweisbar verlorenen lokalen Hintergrundagenten mit erhaltenem Kontext unter einer verknüpften neuen Aufgabenkennung fort.Benötigt gespeicherte Herkunft und die Unteragenten-Laufzeit. Startet keine Shell-Prozesse neu und wird nicht automatisch beim Programmstart ausgeführt.
CronCreateLegt einen wiederkehrenden Auftrag in der Sitzung an.Nur bei vorhandenem Cron-Dienst; die ausführende Laufzeit muss verfügbar bleiben.
CronListListet die wiederkehrenden Aufträge dieser Sitzung.Nur bei vorhandenem Cron-Dienst.
CronRunListListet jüngste Laufbelege eines wiederkehrenden Auftrags.Nur bei vorhandenem Cron-Dienst. Die begrenzte Liste enthält keine rohen Prompts, Werkzeugargumente oder Ergebnisse.
CronRunOutputLiest einen Laufbeleg und, falls vollständig zugeordnet, dessen gespeicherte letzte Textantwort.Nur innerhalb derselben Sitzung. Unvollständige Ergebnisse werden nicht erneut ausgeführt; lange Antworten können gekürzt sein.
CronDeleteEntfernt einen wiederkehrenden Auftrag.Nur bei vorhandenem Cron-Dienst; bereits gespeicherte Laufbelege sind davon getrennt.

Web und Medien

WerkzeugAufgabeVerfügbarkeit und Grenzen
WebSearchSucht öffentliche Informationen im Web.Nur bei eingerichtetem Websuchdienst.
FetchURLRuft eine konkrete Webadresse ab.Nur bei eingerichtetem Abrufdienst; Zugriffs- und Inhaltsgrenzen gelten.
GenerateImageErzeugt ein Bild mit BLUN IMAGINE aus einer Beschreibung.Benötigt den Mediendienst; startet einen kostenpflichtigen asynchronen Auftrag.
GenerateVideoErzeugt ein neues Video aus einer Beschreibung.Benötigt den Mediendienst; startet einen kostenpflichtigen asynchronen Auftrag.
GenerateSpeechErzeugt gesprochene Audiodaten aus dem vorgegebenen Text.Benötigt den Mediendienst; startet einen kostenpflichtigen asynchronen Auftrag.
UnderstandImageBeschreibt oder untersucht eine lokale PNG- oder JPEG-Datei über den BLUN-Bildleser.Lädt die Datei zu BLUN hoch und startet einen kostenpflichtigen Auftrag; Dateizugriff und Mediendienst sind erforderlich.
UnderstandVideoUntersucht ein bereits fertiggestelltes BLUN-Video.Benötigt die vom Mediendienst zurückgegebene Kennung. Ein beliebiger lokaler Videopfad reicht nicht aus.
DubVideoErstellt eine Tonspur für ein fertiggestelltes BLUN-Video.Benötigt dessen Medienkennung und den Mediendienst.
LipSyncMediaErzeugt ein Video mit synchronisierten Lippenbewegungen aus eigenem fertigem Bild oder Video und eigener fertiger Audiodatei.Benötigt die Medienkennungen. Der kostenpflichtige Auftrag kann bis zu 35 Minuten dauern; eine Prozentanzeige steht derzeit nicht bereit.
GetMediaPrüft einen Medienauftrag und liefert das fertige Bild, Audio oder Video.Verwendet nur Kennungen der BLUN-Medienwerkzeuge. Eine gestartete Erzeugung ist noch keine fertige Datei.

Weitere Agenten, wiederholte Versuche, externe Dienste und Medienaufträge können zusätzlichen Verbrauch verursachen. Die Zahl verfügbarer Werkzeuge erlaubt keine Aussage über Preis, Geschwindigkeit oder erfolgreiche Zustellung. Prüfe die tatsächlich verfügbaren Dienste und Werkzeuge in deiner Installation.

Tastenkürzel in der Konsole

Die folgenden Kürzel gelten im Eingabefeld der Konsole. Geöffnete Dialoge, Autovervollständigung und die Tastencodierung deines Terminals können die Wirkung verändern. Unter macOS ist mit Strg die Control-Taste gemeint.

TasteWirkung
Strg+PÖffnet die Sitzungsauswahl.
Strg+LÖffnet die Effort-Auswahl. Übernommen wird eine vom Modell unterstützte Stufe an einer freien Anfragegrenze; der Eingabeentwurf bleibt erhalten.
Strg+GÖffnet den Eingabeentwurf im konfigurierten externen Editor. Richte ihn zuvor mit /editor ein.
Strg+OKlappt Werkzeugausgaben im Verlauf auf beziehungsweise zu.
Strg+TKlappt eine überlange Aufgabenliste auf beziehungsweise zu. Ohne ausgeblendete Aufgaben greift dieses spezielle Kürzel nicht.
Strg+SÜbernimmt den Entwurf und wartende Eingaben am nächsten sicheren Schritt. Während Shell-Ausführung oder Verdichtung bleiben sie zunächst in der Warteschlange. Sind Entwurf und Warteschlange leer, kann das Kürzel stattdessen eine überlange Aufgabenliste aufklappen.
Strg+BVerschiebt die aktuelle Vordergrundaufgabe in den Hintergrund, wenn eine geeignete Aufgabe aktiv ist. Im Leerlauf oder während einer Verdichtung greift dieser Wechsel nicht.
Umschalt+TabSchaltet den Planmodus um; wählt keinen anderen Berechtigungsmodus.
EscapeSchließt Vorschläge oder eine Auswahl. Außerhalb der Autovervollständigung und Sitzungsauswahl verwirft Escape wartende Eingaben und bricht laufende Arbeit ab; der noch nicht gesendete Entwurf bleibt erhalten.
Zweimal Escape im LeerlaufÖffnet bei zwei rasch aufeinanderfolgenden Escape-Eingaben die Auswahl zum Zurücknehmen von Gesprächsschritten.
Strg+CBricht zuerst aktive Vordergrundarbeit ab. Ohne solche Arbeit leert es den Entwurf und zeigt den Hinweis zum Beenden; ein unmittelbar folgender zweiter Strg+C-Aufruf beendet die Konsole.
Strg+D bei leerer EingabeZeigt den Hinweis zum Beenden; ein zweiter aufeinanderfolgender Strg+D-Aufruf beendet die Konsole.
Pfeil hoch / runter bei leerer EingabeKann die aktive Nebenfrage-Ansicht scrollen. Während laufender Arbeit kann Pfeil hoch die letzte noch wartende lokale Eingabe zum Bearbeiten zurückholen; sonst gelten die normalen Editorregeln.
Alt+V unter Windows Strg+V auf anderen SystemenErweitert zunächst einen eingeklappten Einfügeblock am Cursor oder versucht ein Bild aus der Zwischenablage einzufügen. Ohne Bild fällt die Verarbeitung auf Texteingabe zurück; Bildunterstützung und passende Konfiguration bleiben nötig.

Wenn wartende Eingaben erhalten bleiben sollen, verwende gezielt /abort. /stop verwirft sie zusätzlich. Zum Zurücknehmen von Gesprächsschritten steht auch /undo bereit.

Befehle über Telegram

Die gekoppelte King-Konsole muss laufen. Im freigegebenen Direktchat kannst du die folgenden Befehle senden; in Gruppen muss die Nachricht dem Bot ausdrücklich zugeordnet sein. Eine lokale Befehls- oder Plugin-Liste erweitert diese Freigabe nicht.

BefehlVerwendung
/befehleZeigt die tatsächlich unterstützten Telegram-Befehle, auch während die Konsole beschäftigt ist.
/loop [Intervall] [Prompt]Wiederkehrenden Auftrag anlegen; status, pause, resume und stop steuern ihn.
/goalEin Ziel anlegen oder mit seinen verfügbaren Unterbefehlen verwalten.
/idea, /chancenradarDen jeweiligen Arbeitsmodus im vorgegebenen Umfang starten oder verwalten.
/curiosity, /scoutEine begrenzte Recherche starten; ohne Thema wird zuerst nach der Richtung gefragt.
/reloadDie Sitzung nach den normalen Verfügbarkeitsregeln neu laden.
/memory status|on|offDen Zustand des persönlichen Gedächtnisses prüfen oder ändern.
/queueZeigt oder ändert, wie diese Sitzung eingehende Nachrichten verarbeitet. Die Modi heißen steer, followup, collect und interrupt; reset oder default entfernt die sitzungsspezifische Einstellung.
/usage off|tokens|full|resetoff, tokens und full speichern den Anzeigemodus für diese Sitzung. reset entfernt diese Einstellung; inherit, clear und default sind gleichwertig.

/loop@DeinBot status ist ebenfalls zulässig. Nicht jeder Befehl kann während einer Antwort ausgeführt werden. Nicht unterstützte Namen wie /login, /new oder /god werden nicht als Fernsteuerungsbefehl ausgeführt. Die Bot-Verbindungsbefehle /start, /help und /status im Direktchat sind davon getrennt.

Ältere Befehlsnamen

/model, /automodel und /router bleiben aus Kompatibilitätsgründen erhalten. Sie wählen kein Modell mehr, sondern öffnen wie /effort die Auswahl des Denkaufwands. Argumente hinter diesen drei älteren Namen werden ignoriert.

/update ist in der Konsolenfassung 9.1.620 nicht im Register der eingebauten Slash-Befehle enthalten. Verwende blun update im Betriebssystem-Terminal. Der Befehl gehört nicht in das Chat-Eingabefeld.